Geburt

Geburt

Von seiten der Wissenschaft wird heute etwas festgestellt, wovor Chiropraktiker seit Jahrzehnten schon gewarnt haben: die Gefahr, die für Neugeborene vom Geburtsprozess ausgeht. Die im Vordergrund stehende Gefahr besteht in den dadurch hervorgerufenen Subluxationen (Wirbelfehlstellungen) in der noch sehr empfindlichen Halswirbelsäule. Vielzählige Veröffentlichen sowie Symposien dokumentieren Schädigungen der Halswirbelsäule und des Nervensystems während der Geburt. Viele Fachleute vermuten eine Kombination von liegender Gebärhaltung der Mutter und der ausgeübten Zug- und Drehkräfte des Geburtshelfers als direkten Auslöser für diese Fehlstellungen. Die nachfolgenden gesundheitlichen Konsequenzen für das Neugeborene reichen von akuten Traumata wie

- Rückenmark- und Hirnstammschäden
- Gehirnblutungen und Schwellungen
- neurologischen Ausfällen
- Atemstörungen
- plötzlicher Kindstod,

bishin zu versteckteren Folgen, die sich erst nach Jahren bemerkbar machen.

Die Langzeitschäden reichen von

- Lernschwierigkeiten,
- Kopfschmerzen/Migräne,
- Hörstörungen,
- gewisse Anfallskrankheiten sowie
- Immunanfälligkeiten.

Chiropraktiker haben seit Jahrzehnten darauf gehingewisen, wie wichtig es ist, Neugeborene auf Subluxationen zu untersuchen, diese zu korrigieren und dem kindlichen Nervensystem eine perfekten Start ins leben zu ermöglichen.

ADS/ADHS

ADS/ADHS

Darunter bezeichnet man im Kindesalter beobachtete Probleme mit der Aufmerksamkeit und Impulsivität, die häufig mit Hyperaktivität einhergeht. Auffäligkeiten in Familie, Kindergarten und Schule werden für das betroffene Kind, sowie deren Eltern und Geschwister oft zum schier untragbaren Problem. Es beginnt ein Leidensweg von Therapeut zu Therapeut, um endlich das Leben für alle Beteiligten wieder erträglich zu machen. Als Auslöser gelten
- Schwangerschafts- und Geburtskomplikationen
- ein erniedrigtes Geburtsgewicht,
- Infektionen,
- verschiedene Schadstoffe sowie
- Erkrankungen oder Verletzungen des Zentralen Nervensystems
gelten als Risikofaktoren, sowie auch während der Schwangerschaft stattfindende Belastungen mit Alkohol und Tabakrauch.

Es ist wichtig sicherzustellen, dass das Nervensystem eines “hyperaktiven” Kindes optimal arbeitet. Viel zu häufig finden ADS-gestempelte Kinder den Weg in unsere Praxis, die eine oft schwere Subluxation der Halswirbelsäule aufweisen. Korrigiert und stabilisiert man diese Kinder chiropraktisch, kann man oft dabei zusehen, wie aus einem Zappelphillip ein ausgeglichenes Kind wird.

Allgemein gelten folgende vorbeugende Maßnahmen als angeraten:

Entfernen Sie soviel Zucker, Farbstoffe, Konservierungsmittel und Zusätze aus dem Speiseplan wie möglich.

Achten Sie auf möglichst natürliche, überwiegend biologische Nahrung, mit so wenig anhaftenden Pestiziden und Unkrautvernichter wie möglich.

Finden Sie heraus, ob eine Allergie vorliegt—fangen Sie mit Gluten und Milchprodukten an und machen Sie Weglassversuche.

Vermeiden Sie Arzneimittel, Nikotin, Alkohol und andere Drogen während der Schwangerschaft, da Sie das Ungeborene schädigen könnten.

Entspannen Sie während der Schwangerschaft. Stress kann das Ungeborene auch schädigen.

Stillen Sie. Die ersten Monate und Jahre im Leben eine Kindes sind entscheidend für dessen physische und psychische Entwicklung. Die Ernährung der stillenden Mutter ist ebenso wichtig.

 

KISS-Syndrom

Kiss-Syndrom

KISS ist die Abkürzung für Kopfgelenk- Induzierte Symmetrie- Störung. Damit wird eine Fehlhaltung im Bereich der Halswirbelsäule bezeichnet. Häufig wird auch synonym der Begriff Schiefhals verwandt. Verursacht wird diese Fehlhaltung meistens bei der Geburt. Nicht ausschließlich, aber insbesondere nach schweren Geburten mit Hilfe einer Saugglocke, bei Zangengeburten und Notkaiserschnitten kann das KISS-Syndrom auftreten.

Häufiges Weinen und Schreien sollte Sie zum Chiropraktiker führen.

Als typische Symptome des KISS-Syndroms treten auf:

Empfindlichkeit gegenüber Berührungen. Die Kinder schreien und weinen oft, insbesondere wenn sie hochgenommen werden.

Asymmetrische Haltung. Weil Ihnen jede Bewegung weh tut, drehen die betroffenen Kinder den Kopf krampfhaft auf eine Seite. Sie spannen die Muskeln an und liegen oft schief im Bett.

Trinkprobleme mit häufigem Sabbern. Oft können die Kinder nicht richtig schlucken.

Unruhe und Schlafstörungen mit häufigem Aufwachen.

Unerkannt kann das KISS-Syndrom noch im Schulkindalter zu häufigen Kopfschmerzen, Müdigkeit, Unwohlsein und Konzentrationsproblemen führen.
Chiropraktisch kann sehr leicht Abhilfe geschafffen werden. Mit sanften Justierungstechniken korrigiert man die empfindliche Halswirbelsäule und schafft beste Voraussetzungen für die weitere Entwicklung des Zentralen Nervensystems.