Kopfschmerzen

Kopfschmerzen

Es gibt über 200 verschiedene Formen von Kopfschmerzen. 70 % aller Deutschen haben mindestens einmal darunter gelitten. Die Symptome können unterschiedlich sein, am häufigsten kommen diese Kopfschmerztypen vor:

Spannungskopfschmerz

Normalerweise bezieht er den ganzen Kopf mit ein, tritt plötzlich auf und geht sogar mit Übelkeit und Erbrechen einher, wenn er sehr stark ist.

Cluster-Kopfschmerz

bezeichnet einen intensiv pochenden Schmerz, der oben in einem Nasenflügel beginnt und sich in dieser Gesichtshälfte bis hinter das Auge ausbreitet. Die Attacken pflegen von nur einem bis zu etlichen Malen am Tag geballt – in Clustern – aufzutreten, und dauern Wochen und sogar Monate lang an. Ohne ersichtlichen Grund lassen die Cluster ebenso schnell nach, wie sie gekommen sind. Männer zwischen 20 und 40 Jahren sind von diesen Kopfschmerzen am meisten betroffen, aber ebenso Frauen.

Schleudertrauma

Als Begleiterscheinung einer anderen Erkrankung auftretende Kopfschmerzen sind wesentlich seltener. Sie müssen aber gut beobachtet werden und ihre Ursachen müssen gegebenenfalls schnell beseitigt werden. Eine Ursache für sekundären Kopfschmerz kann zum Beispiel eine sogenannte craniomandibuläre Dysfunktion sein, bei der durch Zahnfehlstellungen und Fehlstellung der Kiefer Verspannungen entstehen, die zu Kopfschmerzen und auch zu Rückenschmerzen führen können. Über Muskelfunktionsketten, die vom Schädel den gesamten Rücken überziehen, stehen Kiefergelenk, Halswirbelsäule sowie Becken in Verbindung. Eine übergreifende Betreuung von Chiropraktiker und funktionellem Zahnarzt ist hierbei erfolgreich.

Schleudertrauma

Kopfschmerzen und Migräne sehen wir häufig als Spätfolgen von Autounfällen. Ein Beschleunigungs- oder Schleudertrauma (Whiplash) verursacht eine rückwärtige Verschiebung der Halswirbelkörper mit nachfolgender Steilstellung der Halswirbelsäule. Da diese biomechanisch mit der Lendenwirbelsäule zusammenhängt, folgt oft eine Steilstellung auch in diesem Bereich. Um einen dann drohenden Bandscheibenvorfall zu vermeiden, ist es immer sinnvoll nach einem Autounfall – sei er noch so gering – den Chiropraktiker aufzusuchen, um eine solche Fehlstellung zu korrigieren.